Weihnachtszeit

Die Advents- und Weihnachtszeit steht vor der Tür und den Feuerwehren stehen damit stressige Tage bevor: In den Wochen vor

Weihnachten und zum Jahreswechsel rechnen die Feuerwehren bundesweit mit Tausenden zusätzlichen Lösch- und

Rettungseinsätzen. Brennende Adventsgestecke und Weihnachtsbäume, aber auch Unfälle mit Silvester-Knallkörpern und beim

Fondue sowie mutwillig verursachte Brände während der Feiern zum Jahreswechsel fordern die Feuerwehren alljährlich stark.

Der Verband der Feuerwehren in NRW e. V. informiert zu Beginn des Advents über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit.

Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände.

Denn diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen.

Rauchmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. “Die Lebensretter gibt es schon für einen recht geringen Preis im Fachhandel. Sie sollten in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen und sind das ideale Geschenk zu Nikolaus oder zu Weihnachten”, appelliert Stephan Neuhoff, Leiter der Feuerwehr Köln und Stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren in NRW.Viele Brände und Unglücke könnten vermieden werden, wenn die Bürger selbst mehr Vorsorge treffen würden.

Außerdem könnten Schäden verringert werden, wenn immer sofort nach Entdeckung eines Brandes die Feuerwehr gerufen würde. Über den bundesweit einheitlichen Notruf 112 sind die Feuerwehren rund um die Uhr erreichbar.

In der Adventszeit sollten folgende Brandschutz-Tipps beachtet werden:

  • Stellen Sie Kerzen stets auf eine nicht brennbare Unterlage fern von allen brennbaren Gegenständen.
  • Bewahren Sie Feuerzeuge und Zündhölzer stets außer Reichweite von Kindern auf.
  • Brennen Sie Kerzen nie unbeaufsichtigt ab.
  • Adventskränze und Weihnachtsbäume trocknen mit der Zeit aus und sind dann umso leichter entflammbar. Das trockene Reisig brennt mit hoher Geschwindigkeit und Temperatur ab, eine Ausbreitung auf das ganze Zimmer oder die Wohnung ist deshalb stets möglich.
  • Halten Sie aus diesem Grund einen Eimer oder eine Bodenvase mit Wasser bereit.
  • Stellen Sie Ihren Weihnachtsbaum so auf, dass er sicher und in ausreichender Entfernung zu brennbaren Gegenständen steht.
  • Bringen Sie Kerzen am Weihnachtsbaum so an, dass zu darüber liegenden Zweigen genug Abstand bleibt, und zünden Sie die Kerzen stets von hinten nach vorn und von oben nach unten an.
  • Verfahren Sie beim Löschen der Kerzen in umgekehrter Reihenfolge.
  • In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
  • Brennen Sie Wunderkerzen nie in unmittelbarer Nähe zum Weihnachtsbaum ab, und entfernen Sie glühende Reste sorgfältig.
  • Auch bei der Zubereitung eines Festessens kann einmal etwas schief gehen. Bedenken Sie, dass brennendes Fett in Pfanne oder Friteuse nie mit Wasser gelöscht werden darf; spritzendes Fett ist höchst gefährlich. Legen Sie im Falle eines Falles den Deckel auf Topf oder Pfanne, und nehmen Sie das Behältnis von der Herdplatte. Ein fest sitzender Deckel erstickt das Feuer, die Flamme erlischt.
  • Scheuen Sich sich nie, bei Bedarf die Feuerwehr zu rufen! Unter der Notruf-Nummer 112 ist die Feuerwehr rund um die Uhr für Sie einsatzbereit, um Schäden so gering wie möglich zu halten.

Verbessern Sie die Sicherheit Ihrer Familie durch Rauchmelder in allen Wohn- und Schlafräumen! Denken Sie daran, dass Rauchmelder auch schöne Geschenke sein können für alle Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Quelle:http://www.vdf-nrw.de


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